Was ist Mikrofaser?

Mikrofaser ist ein künstlicher Textilstoff aus ultrafeinen Fasern. Er wird aus Polyester, Polyamid oder einer Kombination aus beiden hergestellt. Der Stoff ist wegen seiner auffallenden Weichheit und seiner feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften begehrt. Deshalb wird Mikrofaser häufig für Kleidungsstücke wie Hemden, Hosen und sogar Unterwäsche.

Was für ein Material ist Mikrofaser?

Mikrofaser ist eine synthetische Faser, die hergestellt wird, indem die Rohstoffe geschmolzen und durch feine Öffnungen gepresst werden, ein Verfahren, das Extrudieren heißt. So entstehen hauchdünne Fäden. Nachdem sie ausgehärtet sind, werden sie zu Hunderten oder Tausenden zu Garn gebündelt, und dieses Garn wird anschließend zu verwendbarem Textil gewebt oder gestrickt.

Die Vorteile von Mikrofaser-Kleidung und -Unterwäsche

Da die Fasern dünner sind als ein menschliches Haar, hat Mikrofaser eine seidenweiche Textur, die sich angenehm auf der Haut anfühlt. Kleidungsstücke aus Mikrofaser knittern außerdem kaum, auch nicht nach einem langen Tag. Hinzu kommt, dass der Stoff leicht, atmungsaktiv und schnell trocknend ist, was ihn ideal für anstrengende Tage und Aktivitäten macht.

Die Nachteile von Mikrofaser-Kleidung und -Unterwäsche

Mikrofaser wird aus Erdölprodukten hergestellt, weshalb die Produktion die Umwelt belastet. Außerdem gibt der Stoff beim Waschen Mikroplastik ab. Darüber hinaus ist Mikrofaser anfällig für Verschleiß und Pilling und verträgt Hitze schlecht: Im Trockner oder unter einem Bügeleisen verformt sie sich schneller als Naturfasern. Menschen mit empfindlicher Haut können zudem auf die Faser reagieren.

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