Was ist Lambswool?

Wie der Name schon vermuten lässt, stammt Lammwolle von jungen Schafen. Es geht dabei konkret um die allererste Schur, meist im Alter von sechs bis sieben Monaten. Dieses erste Vlies hat noch nie eine Schere gesehen, weshalb die Faserenden von Natur aus spitz statt gerade abgeschnitten sind. Genau das macht Lammwolle so weich auf der Haut: Es piksen keine abgeschnittenen Spitzen. Außerdem ist Lammwolle für ihre Elastizität bekannt. Die natürliche Dehnbarkeit der Faser sorgt dafür, dass ein Kleidungsstück seine Form behält, auch nach intensivem Tragen, was einen Lammwollpullover zu einer Anschaffung für Jahre macht.

Was ist der Unterschied zwischen Schurwolle und Lammwolle?

Die beiden Begriffe bedeuten Unterschiedliches. Schurwolle bedeutet, dass die Wolle von einem lebenden Schaf geschoren und nicht aus alten Kleidungsstücken wiederverwertet wurde; über das Alter des Tieres sagt das nichts aus. Lammwolle ist eine besondere Art von Schurwolle, nämlich die aus der ersten Schur eines Lamms. Alle Lammwolle ist also Schurwolle, aber nicht alle Schurwolle ist Lammwolle. Wolle älterer Schafe ist in der Regel etwas fester und etwas weniger weich und eignet sich daher besser für Kleidungsstücke, die stark beansprucht werden.

Welche Vor- und Nachteile hat Lammwolle?

Lammwolle isoliert hervorragend: Sie hält die Wärme und atmet gleichzeitig, sodass sie sich bei unterschiedlichen Wetterbedingungen angenehm trägt. Besonders ist, dass Wolle Feuchtigkeit aufnehmen kann, ohne sich klamm anzufühlen, sodass ein Lammwollpullover auch nach einem langen Tag bequem bleibt. Nicht umsonst wird Lammwolle vor allem für Herrenpullover, Schals und Handschuhe verwendet. Der Nachteil ist, dass Lammwolle beim falschen Waschen zum Einlaufen neigt. Beachten Sie daher das Etikett, waschen Sie im Wollprogramm und lassen Sie das Kleidungsstück liegend trocknen.

Zurück zur Übersicht

Zum Warenkorb
Beliebte Suchbegriffe